Was wären Frauen ohne Schuhe??? ;)
Einen Kater lässt Dosi besser nicht allein!
Geschenkt ist noch zu teuer. Teil 21 – 1/2
Ein Heizkörper ist das Gerät, welches die Wärme im Zimmer verbreiten soll.
Theoretisch.
Praktisch zeigt unser letzter Blogeintrag ja bereits, dass sie dieses nicht immer macht …
Ein Heizkörper ist das Gerät, welches an der Wand (meist unter einem Fenster) hängt.
Theoretisch.
Praktisch zeigt DIESER Blogbeitrag, dass sie dieses nicht immer tut …

Eine Treppe ist eine Vorrichtung, welche hinauf oder hinunter führt.
Theoretisch.
Wer bei uns in den Keller geht, erlebt das Ende ins “Nirgendwo”.
Praktisch.
Sieht es so aus, dass eine der Stufen
– ausgerechnet unter dem Klempner –
weggebrochen ist.
Glücklicherweise ist ihm nichts passiert!
ABER:
ES NERVT!!!
Ein Königreich für einen Heizlüfter …
Samstag, 13. Dezember 2014
Außentemperatur: ca. 3° C
ca. 20 Uhr
Eine eisige Kälte bahnt sich ihren Weg ins Haus. Unaufhörlich kriecht sie die Wände empor.
„Herrchen ist in zwei Stunden hier. Herrchen weiß was zu tun ist.“ versuchte das weibliche HG-Mitglied die Katzen, und sich selbst, zu beruhigen. So ganz sicher war sie sich dabei allerdings auch nicht …
ca. 23:30 Uhr
Außentemperatur: ca. -1° C
Der „Herr des Hauses“ kam nach Hause, wurde mit dem Problem konfrontiert – und gemeinsam suchte man nach einer Lösung. So einfach wie das Frauchen dachte, war es leider dann doch nicht…
Nach einigen Anläufen schafften wir es endlich Wasser aufzufüllen, fest davon überzeugt, dass Problem beseitigt zu haben. Die Heizung jedoch sah keinen Grund unsere Mühen anzuerkennen und tat das, was sie vorher auch gemacht hatte: Nichts!
Die Anzeige des Thermometers sank immer tiefer. Erbarmungslos. Nach gut zwei Stunden hatten wir alles zumindest lauwarm. (Wobei es zum Heizen nicht wirklich reichte.)
Müde beschlossen wir uns unter unsere – kalten – Bettdecken zu kuscheln. – Die Samtpfoten sahen es ähnlich und kuschelten sich an einander / uns.
Glück im Unglück: Zumindest sind wir in den Mauern vor dem eisigen Wind geschützt – und: Es ist nicht über die Feiertage passiert!
Sonntag, 14. Dezember 2014
Außentemperatur: ca. 3° C
Sonntag. Die Heizung lauwarm. Höchstens. Es sollte alles nichts helfen. Bei Bekannten wurde nach einer Idee gefragt. Leider ohne Lösung. Das Haus kühlte immer weiter aus. Es half nichts:
Ein Griff zum Telefon: Notdienst. – Und die Feststellung das NOTdienste es NICHT NÖTIG haben, auch ans Telefon zu gehen. Schon gar nicht an einem (Advents)Sonntag… Trotz mehrer Versuche bei diversen Handwerken: Kein persönliches Gespräch. Rückrufe: Fehlanzeige.
Am Abend gaben wir auf, fanden uns damit ab, die nächste Nacht in der Kälte zu verbringen.
Heißes Wasser funktionierte glücklicherweise noch. Eine heiße Dusche. Welch‘ Wohltat, um den halb gefrorenen Körper zu erwärmen! (Nur leider war das darunter hervorkommen alles andere als angenehm!)
Am Abend wurde der Backofen benutzt, so dass es nicht lange dauerte und die Küche war der wärmste Raum. Kurzzeitig hegten wir den Plan dort einen Fernseher hinzustellen und mit dem Ofen zu heizen. Auf Grund der hohen Stromkosten verwarfen wir diesen Plan jedoch recht schnell wieder.
Irgendwann hatte der „Herr des Hauses“ (Durchaus begabter Handwerker *hust*) die Therme zumindest soweit, dass wir sie für eine Stunde heizte. Besser als Nichts, aber keine Dauerlösung. Zumal man dabei wirklich jede Stunde in den Keller gehen und das Gerät neu starten musste, samt sämtliche Heizkörper abzuschalten – und später wieder an … Ein wenig abenteuerlich. Früher sammelte man Feuerholz, heute
wechselt man sich an der Therme ab …
Montag, 15. Dezember 2014
Außentemperatur: ca. 5° C
Tatsächlich war es an einem WERKtag möglich einen Klempner zu erreichen. „Wir sind innerhalb der nächsten zwei Stunden bei Ihnen.“ Sie hielten Wort! Zwei, ein wenig an die Charaktere eines alten Spiels erinnernd, standen im Blaumann vor der Tür. Die professionelle Fehlersuche begann – unter Miguels aufmerksam Adleraugen, der sich alles genau erklären ließ. (Eine Einweisung vom Vermieter beim Einzug fehlte nämlich gänzlich!)
Diagnose: Kondensatsabfluss verstopft. EIGENTLICH hätte dieser bei der Wartung (andere Firma!) gereinigt werden müssen. Wurde er aber offensichtlich nicht!
Die beiden Klempner rückten ab, alles funktionierte. Alles? Ja, aber nur kurze Zeit. Erneuter Ausfall. Wieder in der Handwerksfirma anrufen…
Derweil stapelten wir Bettdecken (und Katzen) in der Küche, da es sich dort zumindest, dank der Zubereitung des Abendessens, aushalten lies.
Mooni experimentierte und versuchte mit Fön, Ventilator und Schalen mit kochendem Wasser einen Ofen zu bauen, was jedoch scheiterte. (Nein, sie bekam glücklicherweise keinen Stromschlag. Dennoch: Bitte nicht nachmachen!) Letztlich entschied sie sich für die gute alte Wärmflasche und einen Wasserkocher …
Dienstag, 16. Dezember 2014
Außentemperatur: ca. 5° C
Ein weiteres Mal mit der netten Dame vom Klempnerdienst gesprochen. Sie schicke die Kollegen im Laufe des Tages. Leider wäre kein genauer Termin möglich … – Mal gut, dass Mooni sich so etwas bereits dachte und vorsorglich von Zuhause „arbeitete“. Aber es dauerte gar nicht lange und es klingelte. Unsere „Retter“ standen vor der Tür. (Zumindest hofften wir, dass sie eine Lösung mitbrächten.) Wirklich viel machen konnten sie nicht, denn es sah ganz so aus als sah der Temperaturfühler defekt und, wie könnte es anderes sein, müsste erst ein Ersatzteil geordert werden … Es könnten aber noch drei, vier andere Teile sein. (Super!) Wahllos wolle man keine Teile austauschen (Hah! Daran erkennt man ehrliche Handwerker!), sondern den Wartungsdienst des Herstellers vorbeischicken, um das Ganze günstiger zu gestalten. Am Nachmittag würde man sich noch einmal bei uns melden, zwecks Terminabsprache. (Yeah!)
Die Telefone immer griffbereit haderte Mooni den Dingen, die da noch kommen würden, während Miguel sich durch die „Draußenkälte“ auf ins warme Büro machte. ;)
Keines der Telefone wollte klingeln, doch da klingelte es plötzlich an der Tür! Noch einmal die Klempner „Wir sind’s noch mal!“ (Äh ja, seh ich.) „Wir müssten noch mal was schauen.“ (Na dann mal zu.) Geräusche drangen aus dem Keller an Moonis Ohr, ein Telefongespräch, klappern, zischen, Stimmen, Schritte … Die Klempner drangen wieder ans Tageslicht: „Dürfte jetzt gehen!“ „???“ Siehe da, ein Kollege hatte offenbar einen „rettenden“ Tipp. (Auf Grund des Gesichtsausdrucks des Chefs liegt hier die Vermutung nahe, dass es sich um eine Kleinigkeit handelte, an die man einfach nicht gedacht hatte.)
Drei Stunden später …
Wir haben (noch immer) Strom!
Das Wasser wird (noch immer) warm.
Die Heizung wird (wieder) warm!!!
Servivaltrainig der modernen Art: Abgeschlossen.
Mittwoch, 17. Dezember 2014
… Wir hoffen das Beste äh Wärmste …
Bisher haben wir (noch) eine warme Hütte und danken Herrn Streil & seinen Kollegen WÄRMSTENs für den super Service! Von der Dame am Telefon, bis hin zu den Herren vor Ort! :)
Ein Kater im Küchenschrank
Ein Kater im Küchenschrank
„Oh der Schrank der ist ja offen,
das wagte ich ja nicht zu hoffen!“
sprach der Kater und verschwand –
kurzerhand im Einbauschrank.
Sein Frauchen ahnte nichts von alledem,
hatte sie doch grade nicht hingesehen.
Als sie wieder in die Küche kam,
die Arbeit hatte sie getan,
bekam sie zwar keinen Schreck,
dennoch war der Kater weg.
Ein Rascheln ging dem Frauchen durch Mark und Bein,
sie grübelte „Nanu, wie kann das sein?“
Ein Geschirrtuch segelte aus dem Schrank herunter,
gefolgt von einem Katerkopf,
quietschfidel und munter!
Der Kater kam aus dem Schrank empor –
Frauchen dachte nur: „Was hat er bloß jetzt wieder vor???“
An diesem Tage blieb sie verschont,
doch das Frauchen ahnt das bald noch weiteres droht …
[Roswitha Pick 2014]
Sonntagsherbstblues
Herbst. Die Tage werden schneller dunkler und es wird auch später hell. So wirklich “aus dem Knick” kommt da niemand. In unserem 2×2 und 3×4 Haushalt ist dieser Zustand zudem ansteckend.
Die Katzen liegen irgendwo rum und schlafen noch mehr als sonst.
Und die Dosenöffner?
Liegen auf dem Sofa, wollen einfach nur gemütlich einen Film zusammen sehen und – nicken ebenfalls ein. Sehr zur Freude der Samtpfoten, denn mindestens eine findet in dieser Situation immer den Weg auf den Schoss.
Festgestellt haben wir allerdings das dieses “Nichts tun” total anstrengend ist.
Was da hilft?
Die Katzen machen es vor:
Noch mehr schlafen! ;)
Das Mysterium, das keines ist
Wie der Goetterbruder der Goetterschwester halt so ist, faul und vergesslich. Als er die Kartoffelschalen in die Mikrowelle stellte war der Bioeimer noch voll, und als er den Bioeimer geleert hatte, dachte er nicht daran, dass die Kartoffelschalen noch in der Mikrowelle waren.
Also, alles wie immer, kein Mysterium, keine Geister.
Das Kartoffelschalen-Mysterium
Irgendwie ist es ja immer so: Grade wenn das Geld, aus welchen Gründen auch immer, etwas knapper bemessen ist passiert es:
Ein Elektro(klein)gerät geht kaputt. Mindestens!
Gestern Abend war es dann soweit. Die Mikrowelle blitzte, funkte und tanzte. Na gut, Letzteres habe ich mir eben ausgedacht. Klingt aber besser. ;)
Das Erhitzen des Rosenkohls verlagerten wir vorsorglich in den Backofen. Besser ist’s.
Warum wusste sie selbst nicht, aber als Mooni nach Hause kam warf sie einen Blick in das Elektrokleingerät – über das seit dem gestirgen Abend ein Benutzungsverbot verhängt wurde.
Was sie dort entdeckte lies sie ungläubig den Kopf schütteln – und noch einmal genau hinsehen:
KARTOFFELSCHALEN!?!
Okay. Sie erinnert sich: Gestern Abend hatte Miguel Pommes Frites gemacht. Selbstgemacht. Frisch. Lecker.
Das hier waren eindeutig die “Überreste” des Rohproduktes. Doch welche Bedeutung sollte der Topf mit Schalen in der Mikrowelle haben?
Mooni warf einen Blick in den Biomülleimer. Leer. Also kein Platzmangel. Merkwürdig.
Vielleicht eine Erinnerung die Mikrowelle nicht zu nutzen? Ein Zettel “Defekt” hätte es doch auch getan!?
Oder sollte ihr Mitbewohner gar noch eine Verwendung für die Schalen haben? Aber welche?
In den nächsten Stunden ging Mooni so einiges durch den Kopf, unter anderem 1001 Verwendungsmöglichkeiten für Kartoffelschalen! :)
Kaffee für die Hosentasche – Ein Traum wird wahr!?
Miguel liebt Kaffee! Keinen Cappucino, keinen Late Machiato, sonder ECHTEN Kaffee. (Wenn auch mit Milch und Zucker.) Immer. Überall. Zu jeder Tageszeit. Und das stark. Richtig stark. Viele Gäste lehnen Kaffee bei ihm daher lieber ab, befürchten sie doch einen Herzkasper auf Grund der zu hohen Dosierung zu bekommen. Zu hoch? Für Miguel grade niedrig genug! Doch unterwegs gibt es da oft ein Problem. Zwar gibt es inzwischen an jeder Ecke das Heißgetränk und das auch zu (fast) jeder Uhrzeit, doch die Stärke ist alles andere als angemessen. „Gefärbtes Wasser“ nennt Miguel das. Natürlich kann man seinen Kaffee in einer Thermoskanne mit sich herum tragen. Doch dieser gewinnt zunehmend an Stärke und wird bald bitter. Vielleicht wurde für Leute wie Miguel die „Minipresso“ erfunden!?! 
Na, ahnt ihr bereits um was es sich dabei handeln könnte? Genau! Um eine „Mini-Kaffeemaschine für die Handtasche“. Nein, KEIN Scherz!!!
Das Unternehmen lobt sein Produkt mit den Worten: „Es wird sich kaum ein Reisebegleiter finden lassen, der das Gepäck weniger beschwert und auswärts trotzdem einen qualitativ hochwertigen Espresso liefert” Na gut, Espresso trinkt Miguel auch. (Besonders in Venedig. ;))
Diese Miniatur-Kaffeemaschine ist nur rund 26 Zentimeter groß und wiegt 363 Gramm. Strom und Batterien benötigt sie auch nicht. Gebraut nämlich einfach mechanisches Pumpen. Ein bisschen Handarbeit sozusagen. ;) Könnte auch etwas unpraktisch sein, denn wer Miguel kennt weiß das er sich nicht gerne mehr Arbeit macht als nötig. Laut Hersteller benötigt ein gefärbtes Wasser etwa 13x pumpen, für ein Espresso muss etwa 17x und für einen doppelten Espresso 28x gepumpt werden. Schätze da muss die Lust auf Espresso schon SEHR groß sein …
Und wer hat’s erfunden? Wacaco!
Erhältlich ist das gute Stück ab nächstes Jahr für z.Z. 39 $ (ca. 31 €). Vorbestellung schon heute möglich.
Ob das „Gerät“ wohl bald den Weg in Miguels Rucksack findet? Wer weiß …








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