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Ich bin da mal da 5.0

Ein Blick auf die Headline: Meine Güte, heute ist schon der 5.te Tag Catsitting!?! Die Zeit verging/ vergeht aber mal wieder schnell … (Langsam aber sicher fange ich auch an meine eigene Rasselbande zu vermissen. ;))  Heute ist auch schon wieder Wochenende und mir steht ein relativ kurzer und entspannter Arbeitstag bevor. Na gut, wenn man davon absieht, dass ich den halben Tag das Bür alleine schmeißen muss. Krank wird man eben bei jedem Wetter und die Meetings richten sich leider auch nicht nach mir. Was soll’s, langsam habe ich ja Übung und muss mir von meinem Vorgesetzten anhören, dass ich die Abteilung eigentlich auch alleine schmeißen könnte. (Muss ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass er sich bereits nach einer neuen Firma umsieht??? <– Nein, NICHT wegen mir!!!)

Aktuelles Wetter in Bremen: Angenehm kühl (15°C) , leichter Wind. Ein Blick auf die Wettervorhersage zeigt allerdings noch immer die drohenden 30°C… Ich habe meinem Chef bereits an das Planschbecken erinnert. Bin ich ja mal gespannt. Er hat einen kleinen Sohn, es wäre also machbar…. 😉 [Ironischerweise heißt das Buch das ich grade lese: „Planschbecken mit Folgen“ ^^]

Wetter_17.Juli2015Bei heißen Temparaturen muss ich unwillkürlich an Miguel denken. Seit dem „Poolnudelspiel“ ist es doch recht ruhig um ihn geworden. Ob er noch immer beim Hände schütteln ist? Oder hat er längst die Flucht vor der Familie ergriffen? … ??? Bruderherz, gib mir ein (Lebens-)Zeichen!!!

Ich bin dann mal da 3.1

Heute vom Chef wieder Frühstück und Schokolade ausgegeben bekommen. So lässt es sich leben. 🙂 Allerdings wird es langsam eng mit dem Punkt der „Ich erwarte Liste“, zumindest was das Brot angeht. Aber gut, ist ja erst Halbzeit. Ich gebe alles.

Den ganzen Tag ist es in Bremen bereits unangenehm schwül-warm. Das Thermometer zeigt derzeit 24°C an und pünktlich zum Feierabend begann auch der Regen … Damit mein Bruderherz bei seiner Rückkehr keinen Klimaschock bekommt, sollen es zum Wochende wieder um die 30°C werden … [Wozu soll ich da noch in den Süden fahren???]

Da Miguel in einem seiner Beiträge etwas von nervigen Katzen geschrieben hat, bat ich DIE DREI sich zu entspannen, damit wir das Gegenteil beweisen können. @Miguel: „DIE DREI“ lassen dich grüßen und bitten darum, dass du ihnen etwas mitbringst. Eben weil sie sooooo lieb sind. Hier ist der Beweis:

Ich schleiche mich jetzt mal durch die Wohung, um niemanden aufzuschrecken, und werde mal testen ob ich mich mit der Dusche hier mehr anfreunden kann, als mein Bruderherz im Hostel. 😉

Ein Königreich für einen Heizlüfter …

Samstag, 13. Dezember 2014
Außentemperatur: ca. 3° C
ca. 20 Uhr

Eine eisige Kälte bahnt sich ihren Weg ins Haus. Unaufhörlich kriecht sie die Wände empor.kalt1
„Herrchen ist in zwei Stunden hier. Herrchen weiß was zu tun ist.“ versuchte das weibliche HG-Mitglied die Katzen, und sich selbst, zu beruhigen. So ganz sicher war sie sich dabei allerdings auch nicht …

ca. 23:30 Uhr
Außentemperatur: ca. -1° C

Der „Herr des Hauses“ kam nach Hause, wurde mit dem Problem konfrontiert – und gemeinsam suchte man nach einer Lösung. So einfach wie das Frauchen dachte, war es leider dann doch nicht…
Nach einigen Anläufen schafften wir es endlich Wasser aufzufüllen, fest davon überzeugt, dass Problem beseitigt zu haben. Die Heizung jedoch sah keinen Grund unsere Mühen anzuerkennen und tat das, was sie vorher auch gemacht hatte: Nichts!
Die Anzeige des Thermometers sank immer tiefer. Erbarmungslos. Nach gut zwei Stunden hatten wir alles zumindest lauwarm. (Wobei es zum Heizen nicht wirklich reichte.)
Müde beschlossen wir uns unter unsere – kalten – Bettdecken zu kuscheln. – Die Samtpfoten sahen es ähnlich und kuschelten sich an einander / uns.
Glück im Unglück: Zumindest sind wir in den Mauern vor dem eisigen Wind geschützt – und: Es ist nicht über die Feiertage passiert!

Sonntag, 14. Dezember 2014
Außentemperatur: ca. 3° C

Sonntag. Die Heizung lauwarm. Höchstens. Es sollte alles nichts helfen. Bei Bekannten wurde nach einer Idee gefragt. Leider ohne Lösung. Das Haus kühlte immer weiter aus. Es half nichts:
Ein Griff zum Telefon: Notdienst. – Und die Feststellung das NOTdienste es NICHT NÖTIG haben, auch ans Telefon zu gehen. Schon gar nicht an einem (Advents)Sonntag… Trotz mehrer Versuche bei diversen Handwerken: Kein persönliches Gespräch. Rückrufe: Fehlanzeige.
Am Abend gaben wir auf, fanden uns damit ab, die nächste Nacht in der Kälte zu verbringen.
Heißes Wasser funktionierte glücklicherweise noch. Eine heiße Dusche. Welch‘ Wohltat, um den halb gefrorenen Körper zu erwärmen! (Nur leider war das darunter hervorkommen alles andere als angenehm!)
Am Abend wurde der Backofen benutzt, so dass es nicht lange dauerte und die Küche war der wärmste Raum. Kurzzeitig hegten wir den Plan dort einen Fernseher hinzustellen und mit dem Ofen zu heizen. Auf Grund der hohen Stromkosten verwarfen wir diesen Plan jedoch recht schnell wieder.
Irgendwann hatte der „Herr des Hauses“ (Durchaus begabter Handwerker *hust*) die Therme zumindest soweit, dass wir sie für eine Stunde heizte. Besser als Nichts, aber keine Dauerlösung. Zumal man dabei wirklich jede Stunde in den Keller gehen und das Gerät neu starten musste, samt sämtliche Heizkörper abzuschalten – und später wieder an … Ein wenig abenteuerlich. Früher sammelte man Feuerholz, heute kalt2wechselt man sich an der Therme ab …

Montag, 15. Dezember 2014
Außentemperatur: ca. 5° C

Tatsächlich war es an einem WERKtag möglich einen Klempner zu erreichen. „Wir sind innerhalb der nächsten zwei Stunden bei Ihnen.“ Sie hielten Wort! Zwei, ein wenig an die Charaktere eines alten Spiels erinnernd, standen im Blaumann vor der Tür. Die professionelle Fehlersuche begann – unter Miguels aufmerksam Adleraugen, der sich alles genau erklären ließ. (Eine Einweisung vom Vermieter beim Einzug fehlte nämlich gänzlich!)
Diagnose: Kondensatsabfluss verstopft. EIGENTLICH hätte dieser bei der Wartung (andere Firma!) gereinigt werden müssen. Wurde er aber offensichtlich nicht!
Die beiden Klempner rückten ab, alles funktionierte. Alles? Ja, aber nur kurze Zeit. Erneuter Ausfall. Wieder in der Handwerksfirma anrufen…
Derweil stapelten wir Bettdecken (und Katzen) in der Küche, da es sich dort zumindest, dank der Zubereitung des Abendessens, aushalten lies.
Mooni experimentierte und versuchte mit Fön, Ventilator und Schalen mit kochendem Wasser einen Ofen zu bauen, was jedoch scheiterte. (Nein, sie bekam glücklicherweise keinen Stromschlag. Dennoch: Bitte nicht nachmachen!) Letztlich entschied sie sich für die gute alte Wärmflasche und einen Wasserkocher …

Dienstag, 16. Dezember 2014
Außentemperatur: ca. 5° C

Ein weiteres Mal mit der netten Dame vom Klempnerdienst gesprochen. Sie schicke die Kollegen im Laufe des Tages. Leider wäre kein genauer Termin möglich … – Mal gut, dass Mooni sich so etwas bereits dachte und vorsorglich von Zuhause „arbeitete“. Aber es dauerte gar nicht lange und es klingelte. Unsere „Retter“ standen vor der Tür. (Zumindest hofften wir, dass sie eine Lösung mitbrächten.) Wirklich viel machen konnten sie nicht, denn es sah ganz so aus als sah der Temperaturfühler defekt und, wie könnte es anderes sein, müsste erst ein Ersatzteil geordert werden … Es könnten aber noch drei, vier andere Teile sein. (Super!) Wahllos wolle man keine Teile austauschen (Hah! Daran erkennt man ehrliche Handwerker!), sondern den Wartungsdienst des Herstellers vorbeischicken, um das Ganze günstiger zu gestalten. Am Nachmittag würde man sich noch einmal bei uns melden, zwecks Terminabsprache. (Yeah!)
Die Telefone immer griffbereit haderte Mooni den Dingen, die da noch kommen würden, während Miguel sich durch die „Draußenkälte“ auf ins warme Büro machte. 😉
Keines der Telefone wollte klingeln, doch da klingelte es plötzlich an der Tür! Noch einmal die Klempner „Wir sind’s noch mal!“ (Äh ja, seh ich.) „Wir müssten noch mal was schauen.“ (Na dann mal zu.) Geräusche drangen aus dem Keller an Moonis Ohr, ein Telefongespräch, klappern, zischen, Stimmen, Schritte … Die Klempner drangen wieder ans Tageslicht: „Dürfte jetzt gehen!“ „???“ Siehe da, ein Kollege hatte offenbar einen „rettenden“ Tipp. (Auf Grund des Gesichtsausdrucks des Chefs liegt hier die Vermutung nahe, dass es sich um eine Kleinigkeit handelte, an die man einfach nicht gedacht hatte.)

Drei Stunden später …warm
Wir haben (noch immer) Strom!
Das Wasser wird (noch immer) warm.
Die Heizung wird (wieder) warm!!!
Servivaltrainig der modernen Art: Abgeschlossen.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

… Wir hoffen das Beste äh Wärmste …
Bisher haben wir (noch) eine warme Hütte und danken Herrn Streil & seinen Kollegen WÄRMSTENs für den super Service! Von der Dame am Telefon, bis hin zu den Herren vor Ort! 🙂

Klempner

Was Sie erwartet, wenn Sie über unsere Schwelle schreiten …

… oder: Wir über uns. Eine WG stellt sich vor. 😉

~°~ Zweibeiner ~°~

~ Mooni ~

(Frau, deutsch, 32 Jahre, evtl. geschlechtsfähig)

Die zwiespältige Sarkastin.

Essen macht Spaß, aber nur, wenn man es serviert bekommt. Sonst nimmt sie es mit der Nahrungsaufnahme nicht so genau. Da kann auch schon mal eine Mahlzeit ausfallen, weil sie es schlichtweg vergessen hat.

Ihr Lieblingsplatz ist ihr Bett. Schön eingekuschelt mit einem guten Buch und einem heißen Kakao fühlt sie sich hier sicher.

Ihre Waffe: Kühle Abweisung. Wen sie nicht mag ignoriert sie, meist nachdem sie der Person gesagt hat, dass sie dieses nicht ausstehen kann.

~°~ Dreibeiner ~°~

~ Miguel ~

(Mann, spanisch-deutsch, 44 Jahre, sterilisiert)

Der zynische Logiker.

Sein Lieblingsplatz ist der Chefsessel im Arbeitszimmer. Von hier aus organisiert er am PC täglich den Weltuntergang. (Die Ergebnisse scheinen auf sich warten zu lassen.)

Warum drei feste Mahlzeiten einnehmen, wenn Essen Spaß macht und man es den ganzen Tag tun kann? Dabei achtet Miguel aber auf seine Figur, daher gibt es von allem nur ein bisschen. Dabei dürfen es aber auch liebend gerne Süßigkeiten sein.

Seine Waffe: Sein Verstand. Mit klaren Analysen und kalten Fakten schafft er es seinen Gegner aus der Reserve zu locken und zum schweigen zu bringen.

Ostsee-360

„Versuch so Scheiße auszusehen wie möglich, dann sieht das Foto nicht mehr so schlimm aus.“

~°~ Die Vierbeiner ~°~

~ Phex ~

(Kater, Europäer, 5 Jahre, kastriert)

Der diebische Gierlappen.

Geruchsproben sind für ihn reine Zeitverschwendung. Was essbar ist wird förmlich inhaliert. Nichts ist vor ihm sicher. Leere Futtertüten oder auch die Wurst von Frauchens Brot, er wird nicht ohne Grund Gott der Diebe genannt. Phex ohne Fressen? Das ist wie Herrchen ohne Kaffee – unerträglich.

Sein Lieblingsplatz ist sind „sein“ Stuhl im Arbeitszimmer, sowie zum relaxen die dicken Quersäulen des Kratzbaumes.

Seine Waffe: Ohrenbetäubendes Gemauze. Kläglich und herzzerreißend miaut er in den unterschiedlichsten Stimmlagen bis seine Rufe endlich erhört werden.

Phex

Phex

~ Nimeoh ~

(Katze, Europäer, 6 Jahre, kastriert)

Die verwöhnte Prinzessin.

Alles fressen kommt für sie nicht in Frage. Es muss nicht nur gut schmecken, sondern auch gut riechen und aussehen. Was ihr nicht zusagt lässt sie mit einem Nasenrümpfen stehen und fordert penetrant etwas exquisiteres. Vorzugsweise kleine Stückchen in Gelee.

Ihr Lieblingsplatz ist die gelbe Wolldecke, aber auch nur die. Andere Decken sind zwar auch okay, aber nur notgedrungen. Wenn dann noch jemand drunter liegt, der ihren Körper wärmt, ist es perfekt. Am liebsten spielt Nimeoh mit sich schlängelnden Dingen oder Mäusen, die sie durch die Gegend werfen kann. Sie rennt für ihr Leben gerne – ohne Rücksicht auf Verluste. Wer im Weg steht, wird umgerannt.

Ihre Waffe: Gefühlte 1000 messerscharfe Krallen die sie ihrem Gegner unerbärmlich ins Fleisch rammt.

Nimoeh

Nimoeh

~ Aronia ~

(Katze, Europäer, 6 Jahre, kastriert)

Die verwöhnte Genießerin.

Sie ist nicht nur wählerisch bei der Auswahl ihrer Speisen, sondern auch beim Ort. Warum ich der Küche bei den anderen Katzen fressen, wenn man sein Mahl auch auf der Treppe oder in Frauchens Zimmer gemütlich zu sich nehmen kann. Unruhe und beobachtet werden mag sie gar nicht. Da lässt sie das Schälchen auch einfach unangetastet.

Ihr Lieblingsplatz sind neben der Fensterbank ins Frauchens Zimmer ganz eindeutig Herrchens und Frauchens Bett. Die sind so schön kuschelig. Aronia jagt am liebsten den roten Punkt vom Laserpointer. Es scheint sie nicht zu stören, dass sie nicht wirklich etwas in der Pfote hat, sie tobt dem fliegenden Punkt durch sämtliche Höhen und Geschwindigkeiten hinterher.

Ihre Waffe: Ausgiebige Kuschelattacken. Egal wer, egal wo, wenn Aronia eine Hand entdeckt fordert sie durch stupsen und mauzen zum streicheln auf. Vor Freude wälzt sie sich dabei – und lenkt Angreifer schon im Vorfeld durch ihre Niedlichkeit ab.

Aronia

Aronia

~ Apfelkorn ~

(Katze, Europäer, 2 Jahre, kastriert)

Die springende Zicke.

Derzeit noch die Kleinste Samtpfote, doch dafür die Größte, was die Lautstärke angeht. Ohne ein herzzerreißendes und ohrenbetäubendes Mauzen geht es bei ihr nicht. Damit sie beim Füttern aber auch wirklich nicht übersehen wird hüpft und springt sie, anmutig wie ein Gummiball, durch die Küche. Alles was ihr dabei in die Quere kommt wird angefaucht.

Körnchens Lieblingsplätze sind die Küchenbank und das Bügelbrett. Am liebsten spielt sie mit allem was sich schlängelt. Hat sie ihre Beute, schleppt sie diese in ihr Versteck.

Ihre Waffe: Fauchen, kratzen, beißen, schlagen. Sie lässt nichts aus, was immer zum Angriff dient, wird benutzt.

Apfelkorn

Apfelkorn