Author: moonmig
Weekendfeeling
Kaum zu glauben, doch selbst wenn man unter einem Dach wohnt, schafft man es sich nicht zu sehen! Wenn der erste geht, schläft der zweite noch. Geht der zweite, ist der erste noch nicht zurück. Kommt der zweite wieder, ist der erste schon im Bett, …. Kommunikation erfolgt in dieser Zeit über hinterlegte Notizzettel und Emails. Um so mehr freuten wir uns auf unser “gemeinsames” Wochenden. Beide frei und keine Termine. Wir nutzten die Zeit für einen “Games-Of-Thrones-Marathon” (komplette 3. Staffel) und ein entspanntes Eisessen in den Frühlingshfaten Sonnenstrahlen. :)
Krankenhaus-Flüchtling in Not
Nun kommt es ab und an mal vor, dass es ein Arztbesuch nicht ausbleibt. Leider kann daraus ein Aufenthalt im Krankenhaus werden.
So erging es auch dem männlichen HG-Mitglied, der sich dachte seiner Mitbewohnerin einfach mal aus dem Weg zu gehen und sich einweisen lies.
Doch das schl
echte Gewissen schien größer – vielleicht war es auch die Langeweile – so begab er sich auf Mission: Zeit vertreiben und schrieb seine Mitbewohnerin an.
So kam es, dass die beiden sich zum Konditor aufmachten, um dort ein Heißgetränk und ein Stück Kuchen zu sich zu nehmen.
Wer Mooni kennt, weiß das sie des öfteren auf “merkwürdige” Ideen kommt. für sie gehören mache Dinge einfach so, wie sie eben gehören.
Bei einem Krankenbesuch bringt man dem Patienten etwas mit. Gemeinhin Obst und Blumen. Da sie aber nun wusste das Miguel mit Blumen nichts anfangen kann und ihr Obst höchstens gegen den Kopf schmeißen würde, lies sie sich etwas anderes einfallen.
Statt Obst übergab sie eine Vanillestange (zuvor hatte der Patient angemerkt, dass seine Süßwarenvorräte zu Ende gehen) und statt Blumen überreichte sie eine selbst erstellte Sammlung an Denksportaufgaben (zuvor hatte der Patient über Langeweile geklagt). Ob er sich gefreut hat? Es entlockte ihm zumindest ein Schmunzeln … ;) Ziel erreicht!
(Spannende Berichte des Patienten können direkt hier erfolgt werden: http://webblog.miguel.de)
Roll roll
Es ist schon erstaunlich wieviele Stimmlagen eine Katze hat.
Noch erstaunlich ist es wie lange sie durchhält, diese auch zu benutzen!
Der Frühling ist bei uns ausgebrochen. Doch nicht nur die Krokusse vor der Tür blühen, sondern auch Aronia und Körnchen. Ihre “zarten” Stimmchen sind förmlich aufgeblüht. Haben die beiden sich vor Wochen noch verkrochen, so “erfreuen” sie nun die Mitkatzen, uns und auch die Nachbarschaft mit ihrem Gesang.
Leider ist der mehr kläglich, denn – obwohl uns anderes vermittelt – scheinen die beiden eben doch nicht kastriert / sterilisiert zu sein. Blöd, wenn man will und nicht kann…. :/
Aber auch blöd für die Dosenöffner des Hauses, denn diese schaffen es kaum noch die Augen zu schließen. Kaum zu ertönt bereits ein herzzerreißender Weckruf: “Miaaaaaaaaaaauuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu…………………….”. In Spitzenzeiten schaffen die beiden es uns jede Stunde wach zu bekommen. Die ganze Nacht versteht sich. Mit dicken Augentändern auf der Arbeit auftauchend heißt es von den Kollegen bereits: “Siehst nicht gut aus heute.” Ach… Wir müssen halt mal wieder schlafen. So richtig ohne Mau und Mautz!!!
Anruf bei der Tierärztin. Immerhin brauchen wir eine Dauerlösung. Für alle Beteiligten. (Selbst Phex ist schon total genervt und den bringt eigentlich so schnell nichts aus der Ruhe.) Doch nein, wir werden durchhalten müssen. Eine Kastration ist erst NACH der Rolligkeit möglich. Seufzen. Tief durchatmen. Ohrenstöpsel rein. Warten. Hoffen das sie irgendwann müde werden …
Es sollte wohl nicht anders sein. Irgendwie kann man bei “roll roll” irgendwann nur an ein Lied denken… Wer kennt’s noch? ;)
Blechbüchsenarmee roll roll (Augsburger Puppenkiste)
Wir sind schon ‘ne coole WG ….
…. und wir haben Beweise!!! :D
“Eis ist im Gefrierscrank…” // “Lass uns Eiszapfen züchten!!!” // “Eisschollen vermieten war gestern. Jetzt verkaufen wir den Eskimos Gefrierschränke.” // “Lass uns den Gefrierschrank an die NSA verkaufen. Können die als getarnte Abhöreinrichtung in der Artiks einsetzen!” // …
Eisbein & andere Schildbürgerstreiche
Wer den Film “Geschenkt ist noch zu teuer” kennt, kann sich in etwa vostellen in was für einem Haus wir wohnen. Ja, leider KEIN Witz.
Bei unserem Einzug erwartete uns bereits ein drei Meter tiefes Loch, welches nur enige Zentmimeter Sandweg lies, um die Haustür erreichen zu können.
Bei dem Versuch eine Lampe in der Küche anzubringen, gab es einen Knall und, abgesehen vom Herd, waren alle elektrischen Leitungen dort tod. Der zu Hilfe gerufene Elektriker schlug die Hände über den Kopf zusammen und meinte so etwas wie: “Das ist ja Lebensgefährlich!”
Eines der Klo’s war verstopft, während der Geschirrspüler bis heute nicht geht. Der Kühlschrank sieht aus wie ein Iglu (vereist), der Duschschlauch riss, eine defekte Waschmaschine bescherrte uns die Nachzahlung eines Monatsgehaltes … und irgendwie scheint es nicht aufzuhören. Erst am letzten Wochenende bliebt die Hütte kalt. Ein genervtes “Nicht SCHON wieder!” konnte sich keiner verkneifen. Verzweifelt versuchten wir die Ursache zu finden. (Die Gasrechnung war bezahlt! ;)). Das war der Zeitpunkt, als wir feststellten, dass man ein Studium benötigt, um die Anleitung der Therme zu verstehen, da es Haufenweise Abkürzungen gibt, aber keine Erklärungen für selbige. Schließlich wurde ein Freund gebeten, uns seinen elektrischen Heizlüfter zu leihen, damit wir uns nicht den Allerwertesten abfrieren. Ganz so einfach wollten wir aber nicht aufgeben und letzten Endes schafften wir es sogar die “Schwerkraftsperre” nicht nur zu finden, sondern auch aufzuheben und Wasser nachzufüllen. Juhu. Zumindest die Hintern sind wieder warm. Am Rest der “Probleme” arbeiten wir noch …
Verzettelt!
“Ist das Kunst, oder kann das weg?”. Genau das fragt man sich ja manchmal. Da ich eigentlich immer irgendwas am basteln bin tritt diese Frage sehr häufig auf. Im Augenblick bin ich dabei Dekoration für die Geburtstagsfeier meines Partners zu entwerfen. Im Wikingerstyl. Allerdings sieht Man(n) das auf den ersten Blick nicht unbedingt, daher dachte ich, ich mache es meinem Mitbewohner einfach in dem ich einfach alles “verzettele”. Soll heißen, ich habe an jeden Haufen einfach einen Zettel mit einer handschriftlichen Notiz hinterlassen. Ich fand das sehr eindeutig. Er anscheineden auch. ;)



Der darf auch bleiben! ;)
Unser Schaaaaatzzzzzzzzzz……..
Ein altes Haus ist an sich schon manchmal etwas abenteuerlich. Unseres war dies schon vor unserem Einzug, fühlten wir uns doch oftmals in die Kulisse von “Geschenkt ist noch zu teuer” versetzt.
Vor nicht all zu langer Zeit fanden wir dann aber, was wir nie gesucht hatten:
Eine Schatzkarte!
Verborgen in einer modernen Packung Haarfarbe fanden wir sie. Gezeichnet auf ein Stück Pappe. Wie Hieroglyphen blitzen sie uns an, um uns ihre Botschaft mitzuteilen.
Noch arbeiten wir fieberhaft an der Übersetzung.
Was sie uns wohl sagen wollen? Zeigen sie uns den Weg zu einen großen Schatz? Allwissenheit? Oder sollte unsere Suche nach dem roten Knopf vielleicht doch bald ein Ende finden???
Was Sie erwartet, wenn Sie über unsere Schwelle schreiten …
… oder: Wir über uns. Eine WG stellt sich vor. ;)
~°~ Zweibeiner ~°~
~ Mooni ~
(Frau, deutsch, 32 Jahre, evtl. geschlechtsfähig)
Die zwiespältige Sarkastin.
Essen macht Spaß, aber nur, wenn man es serviert bekommt. Sonst nimmt sie es mit der Nahrungsaufnahme nicht so genau. Da kann auch schon mal eine Mahlzeit ausfallen, weil sie es schlichtweg vergessen hat.
Ihr Lieblingsplatz ist ihr Bett. Schön eingekuschelt mit einem guten Buch und einem heißen Kakao fühlt sie sich hier sicher.
Ihre Waffe: Kühle Abweisung. Wen sie nicht mag ignoriert sie, meist nachdem sie der Person gesagt hat, dass sie dieses nicht ausstehen kann.
~°~ Dreibeiner ~°~
~ Miguel ~
(Mann, spanisch-deutsch, 44 Jahre, sterilisiert)
Der zynische Logiker.
Sein Lieblingsplatz ist der Chefsessel im Arbeitszimmer. Von hier aus organisiert er am PC täglich den Weltuntergang. (Die Ergebnisse scheinen auf sich warten zu lassen.)
Warum drei feste Mahlzeiten einnehmen, wenn Essen Spaß macht und man es den ganzen Tag tun kann? Dabei achtet Miguel aber auf seine Figur, daher gibt es von allem nur ein bisschen. Dabei dürfen es aber auch liebend gerne Süßigkeiten sein.
Seine Waffe: Sein Verstand. Mit klaren Analysen und kalten Fakten schafft er es seinen Gegner aus der Reserve zu locken und zum schweigen zu bringen.

~°~ Die Vierbeiner ~°~
~ Phex ~
(Kater, Europäer, 5 Jahre, kastriert)
Der diebische Gierlappen.
Geruchsproben sind für ihn reine Zeitverschwendung. Was essbar ist wird förmlich inhaliert. Nichts ist vor ihm sicher. Leere Futtertüten oder auch die Wurst von Frauchens Brot, er wird nicht ohne Grund Gott der Diebe genannt. Phex ohne Fressen? Das ist wie Herrchen ohne Kaffee – unerträglich.
Sein Lieblingsplatz ist sind “sein” Stuhl im Arbeitszimmer, sowie zum relaxen die dicken Quersäulen des Kratzbaumes.
Seine Waffe: Ohrenbetäubendes Gemauze. Kläglich und herzzerreißend miaut er in den unterschiedlichsten Stimmlagen bis seine Rufe endlich erhört werden.

~ Nimeoh ~
(Katze, Europäer, 6 Jahre, kastriert)
Die verwöhnte Prinzessin.
Alles fressen kommt für sie nicht in Frage. Es muss nicht nur gut schmecken, sondern auch gut riechen und aussehen. Was ihr nicht zusagt lässt sie mit einem Nasenrümpfen stehen und fordert penetrant etwas exquisiteres. Vorzugsweise kleine Stückchen in Gelee.
Ihr Lieblingsplatz ist die gelbe Wolldecke, aber auch nur die. Andere Decken sind zwar auch okay, aber nur notgedrungen. Wenn dann noch jemand drunter liegt, der ihren Körper wärmt, ist es perfekt. Am liebsten spielt Nimeoh mit sich schlängelnden Dingen oder Mäusen, die sie durch die Gegend werfen kann. Sie rennt für ihr Leben gerne – ohne Rücksicht auf Verluste. Wer im Weg steht, wird umgerannt.
Ihre Waffe: Gefühlte 1000 messerscharfe Krallen die sie ihrem Gegner unerbärmlich ins Fleisch rammt.

~ Aronia ~
(Katze, Europäer, 6 Jahre, kastriert)
Die verwöhnte Genießerin.
Sie ist nicht nur wählerisch bei der Auswahl ihrer Speisen, sondern auch beim Ort. Warum ich der Küche bei den anderen Katzen fressen, wenn man sein Mahl auch auf der Treppe oder in Frauchens Zimmer gemütlich zu sich nehmen kann. Unruhe und beobachtet werden mag sie gar nicht. Da lässt sie das Schälchen auch einfach unangetastet.
Ihr Lieblingsplatz sind neben der Fensterbank ins Frauchens Zimmer ganz eindeutig Herrchens und Frauchens Bett. Die sind so schön kuschelig. Aronia jagt am liebsten den roten Punkt vom Laserpointer. Es scheint sie nicht zu stören, dass sie nicht wirklich etwas in der Pfote hat, sie tobt dem fliegenden Punkt durch sämtliche Höhen und Geschwindigkeiten hinterher.
Ihre Waffe: Ausgiebige Kuschelattacken. Egal wer, egal wo, wenn Aronia eine Hand entdeckt fordert sie durch stupsen und mauzen zum streicheln auf. Vor Freude wälzt sie sich dabei – und lenkt Angreifer schon im Vorfeld durch ihre Niedlichkeit ab.

~ Apfelkorn ~
(Katze, Europäer, 2 Jahre, kastriert)
Die springende Zicke.
Derzeit noch die Kleinste Samtpfote, doch dafür die Größte, was die Lautstärke angeht. Ohne ein herzzerreißendes und ohrenbetäubendes Mauzen geht es bei ihr nicht. Damit sie beim Füttern aber auch wirklich nicht übersehen wird hüpft und springt sie, anmutig wie ein Gummiball, durch die Küche. Alles was ihr dabei in die Quere kommt wird angefaucht.
Körnchens Lieblingsplätze sind die Küchenbank und das Bügelbrett. Am liebsten spielt sie mit allem was sich schlängelt. Hat sie ihre Beute, schleppt sie diese in ihr Versteck.
Ihre Waffe: Fauchen, kratzen, beißen, schlagen. Sie lässt nichts aus, was immer zum Angriff dient, wird benutzt.

Stand seit 5 Minuten: 53 in 322 Tagen, mein Abendbrot ist gesichert.











You must be logged in to post a comment.