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Ich bin dann mal da 7.0

Eins, zwei, drei, vier plus eins. Juhu, noch alles dran! – Als ich die Augen öffnete saß Phex an meinem Kopf. Er bekam mit das ich wach bin und qualte. Allerdings wollte er gar nicht fressen (na okay, nicht nur), sondern ihm war langweilig. Ich spielte also mit meinen Fingern unter der Bettdecke und *schwubs* hatte ich einen Kater der meine Finger erbeuten wollte. Ich spielte eine Weile mit ihm und bekam bald Angstschweiß auf der Stirn, denn bald hatte ich an der Seite auch Tigerkralle Nimoeh sitzen….

Bett frisch bezogen, Handtücher gewechselt, Katzenklos gemacht, Müll rausgebracht, „Ich-erwarte-Liste“ vollständig abgearbeitet und meine Sachen gepackt.

Jetzt bleibt mir nur noch auf eine „Ich-bin-gleich-da“-Nachricht von meinem Bruderherz zu warten um, genau:

Kaffee zu kochen! 😉

Kaffee Hier regnet es nicht grade wenig und es sind frische 17°C…. Total sozial habe ich meinem Bruderherz angeboten ihn mit selbiger/m vom Flughafen abzuholen, was er aber direkt ablehte. Würde er nicht brauchen. – Ich glaube der Gute kann sich einfach nicht mehr an Norddeutsches Wetter erinnern…. *mbg*

Ich bin dann mal da 6.0

Okay, die letzte Nacht war mal verhältnismäßig lang. Auch wenn ich gegen halb zwei hochschreckte, feststellte das ich vergessen hatte Chaosden Wecker zu stellen. Ich tat es, schlief wieder ein, wachte vorm Wecker klingeln wieder auf, überlegte kurz und stellte fest das heute Samstag ist und ich frei habe … Die Katzen bekamen mit das ich wach war, kamen auf mich zu gestürmt, quakten nach Frühstück. Ich tippte mit meinem Finger an die Stirn, drehte mich rum und zog mir die Decke über den Kopf. 😉

KörnchenNachdem die Sonne längst aufgegangen war tummelten sich drei Katzen um mich rum. Und wir wissen ja, wenn Körnchen sagt, dass sie Hunger hat ist es wirklich Fütterrungszeit. Also quälte ich mich gemächlich hoch und stapfte in die Küche zur Raubtierfütterung. Auf dem Weg dorthin fragte ich mich was in der Nacht eigenlich passiert ist und vor allen Dingen, warum ich davon nichts mitbekommen habe: Die Bücher am Bett waren umgekippt, Fotos verstreut und im Wohnzimmer lag eine CD auf dem Boden. Merkwürdig, sehr merkwürdig…

Von der Hitze gestern ist (glücklicherweise) nichts mehr zu spüren. Ganz im Gegenteil. Ich habe die Fenster aufgerissen und genieße grade den kühlen Windhauch, der durch den Regen hier rein weht. (Und der Rauchgeruch hoffentlich raus. Sorry, aber als Nichtraucher merkt man das einfach immer wieder.) Abgewaschen habe ich auch schon und wenn denn der Kaffee nachher wirkt (Ich liebe diese Kaffeemaschine!!!), werde ich mich mal um den Rest des Haushaltes kümmern, damit mein Bruderherz in eine saubere Wohunung wiederkommt. 😉

Gestern Abend habe ich es noch geschaffte „Betty Blue“ zu gucken. Sollte ich den Film mit einem Wort beschreiben wäre es „krass“!!! ICH konnte ihn sogar verstehen. Allerdings bezweifle ich, dass es jedem so gut. Vielleicht bin ich einfach Psycho genug!?!? – Ich muss aber gestehen, dass ich anfangs dachte mein Bruderherz hat mir da ’nen Porno hingelegt. Der Film strotzt, grade am Anfang, ja nur so vor Sex! (Alle unrasiert. *bäh* ;))

Kaffee für die Hosentasche – Ein Traum wird wahr!?

Miguel liebt Kaffee! Keinen Cappucino, keinen Late Machiato, sonder ECHTEN Kaffee. (Wenn auch mit Milch und Zucker.) Immer. Überall. Zu jeder Tageszeit. Und das stark. Richtig stark. Viele Gäste lehnen Kaffee bei ihm daher lieber ab, befürchten sie doch einen Herzkasper auf Grund der zu hohen Dosierung zu bekommen. Zu hoch? Für Miguel grade niedrig genug! Doch unterwegs gibt es da oft ein Problem. Zwar gibt es inzwischen an jeder Ecke das Heißgetränk und das auch zu (fast) jeder Uhrzeit, doch die Stärke ist alles andere als angemessen. „Gefärbtes Wasser“ nennt Miguel das. Natürlich kann man seinen Kaffee in einer Thermoskanne mit sich herum tragen. Doch dieser gewinnt zunehmend an Stärke und wird bald bitter. Vielleicht wurde für Leute wie Miguel die „Minipresso“ erfunden!?! Minipresso

Na, ahnt ihr bereits um was es sich dabei handeln könnte? Genau! Um eine „Mini-Kaffeemaschine für die Handtasche“. Nein, KEIN Scherz!!!

Das Unternehmen lobt sein Produkt mit den Worten: „Es wird sich kaum ein Reisebegleiter finden lassen, der das Gepäck weniger beschwert und auswärts trotzdem einen qualitativ hochwertigen Espresso liefert“ Na gut, Espresso trinkt Miguel auch. (Besonders in Venedig. ;))

Diese Miniatur-Kaffeemaschine ist nur rund 26 Zentimeter groß und wiegt 363 Gramm. Strom und Batterien benötigt sie auch nicht. Gebraut nämlich einfach mechanisches Pumpen. Ein bisschen Handarbeit sozusagen. 😉 Könnte auch etwas unpraktisch sein, denn wer Miguel kennt weiß das er sich nicht gerne mehr Arbeit macht als nötig. Laut Hersteller benötigt ein gefärbtes Wasser etwa 13x pumpen, für ein Espresso muss etwa 17x und für einen doppelten Espresso 28x gepumpt werden. Schätze da muss die Lust auf Espresso schon SEHR groß sein …

Und wer hat’s erfunden? Wacaco!

Erhältlich ist das gute Stück ab nächstes Jahr für z.Z. 39 $ (ca. 31 €). Vorbestellung schon heute möglich.

http://wacaco.com/index.html

Ob das „Gerät“ wohl bald den Weg in Miguels Rucksack findet? Wer weiß …

Krankenhaus-Flüchtling in Not

Nun kommt es ab und an mal vor, dass es ein Arztbesuch nicht ausbleibt. Leider kann daraus ein Aufenthalt im Krankenhaus werden.

So erging es auch dem männlichen HG-Mitglied, der sich dachte seiner Mitbewohnerin einfach mal aus dem Weg zu gehen und sich einweisen lies.

Doch das schlKniggeechte Gewissen schien größer – vielleicht war es auch die Langeweile – so begab er sich auf Mission: Zeit vertreiben und schrieb seine Mitbewohnerin an.

So kam es, dass die beiden sich zum Konditor aufmachten, um dort ein Heißgetränk und ein Stück Kuchen zu sich zu nehmen.

Wer Mooni kennt, weiß das sie des öfteren auf „merkwürdige“ Ideen kommt. für sie gehören mache Dinge einfach so, wie sie eben gehören.

Bei einem Krankenbesuch bringt man dem Patienten etwas mit. Gemeinhin Obst und Blumen. Da sie aber nun wusste das Miguel mit Blumen nichts anfangen kann und ihr Obst höchstens gegen den Kopf schmeißen würde, lies sie sich etwas anderes einfallen.

Statt Obst übergab sie eine Vanillestange (zuvor hatte der Patient angemerkt, dass seine Süßwarenvorräte zu Ende gehen) und statt Blumen überreichte sie eine selbst erstellte Sammlung an Denksportaufgaben (zuvor hatte der Patient über Langeweile geklagt). Ob er sich gefreut hat? Es entlockte ihm zumindest ein Schmunzeln … 😉 Ziel erreicht!

(Spannende Berichte des Patienten können direkt hier erfolgt werden: http://webblog.miguel.de)

Mitbringsel

Der Supergau

Nach fast einem Jahr habe ich mich an die Geräusche gewöhnt: das Laufen des Wassers oder des Fernsehers, lautes Gestöhne, selbst an die Schritte … doch diesen Sonntag sollte alles anders sein!

Da mich ein grippaler Infekt niederraffte, überlies ich letzten Sonntag das hübsche junge Mädchen voll und ganz meinem Bruderherz und widmete mich hinter verschlossener Tür den flauschig-plüschigen Dingen. Während ich eintauchte in eine Welt voller Gefahren, großen Tamplern  und Cheeseburgern, hörte ich es – oder besser ich hörte es eben nicht mehr.

Die Geräusche, die Stimmen, selbst das Lachen, waren verstummt. Eine unheimliche Stille erfüllte das Haus. Ich richtete mich auf und lauschte angestrengt.

Dann vernahm ich sie: Schritte! Sie kamen näher. Immer näher …

Ein Klopfen, doch irgendetwas stimmte an diesem Klopfen nicht. Es war nur eine Vorahnung, so wie man am Läuten des Telefons hört, dass etwas passiert ist. Ich sollte recht behalten.

Vor mit stand es: ein kleines Häufchen Elend mit hängendem Kopf, traurigen Augen und schwarzem Daumen. Ehe ich fragen konnte, kamen langsam die erschreckenden Worte:

„Die Kaffeemaschine ist kaputt…!!!“ Mein Herz setze einen Schlag aus, mein Atem stockte. Ich hoffte mich verhört zu haben, doch Miguel sprach weiter: „Ich habe ihr auf dem Weg hierher einen frischen Kaffee versprochen! Was mache ich denn jetzt?“ Sein Blick trübte sich, er schien wie in einer anderen Welt, als die entscheidende Frage kam: „Und vor allen Dingen: WAS MACHE ICH MORGEN FRÜH???“.

Vermutlich hörte man in der gesamten Nachbarschaft mein Hirn rattern, denn Horrorvisionen von einem Morgen an dem Miguel kein Kaffee bekommt, zogen an meinem geistigen Auge vorbei.

Wie bei einer Trickfilmfigur flogen Blitze – Geistesblitze – um meinen Kopf (na gut es könnte auch das Flackern der Glühbirne gewesen sein), als mir einfiel das ich erst kürzlich noch Instantkaffee gesehen hatte. Dieser hat mich am ersten Urlaubstag schon einmal vor meinem Bruderherz auf Koffeinentzug bewahrt. Wie ein kleiner Goblin funkelte mich mein Gegenüber an und zischte: „Einer reicht da aber nicht!“ Während sich auf meiner Stirn dicke Schweißtropfen bildeten, kam Miguel auf eine andere Lösung:

Er wollte probieren den Filterkaffee mit der Hand aufzubrühen. Es funktionierte! Zwar war es kein wirklicher Vergleich, aber es reichte um den Koffeinlevel meines Bruderherzens auf einem erträglichen Niveau zu halten.

Abends durchwühlte ich den Küchenschrank. Einen Indianer fand ich nicht, dafür aber sogar drei der Kaffeesticks. DAS genügte als Notreserve für den nächsten morgen. Ich atmete auf und entspannte mich. Alles würde gut werden.

Am nächsten Morgen schritt ich langsam die Treppe herab und schielte um die Ecke. Die Mundwinkel meines Bruders waren schmal, aber nicht nach unten gezogen. Ein gutes Zeichen!? Dann sah ich die Tasse mit schwarz-weißer Flüssigkeit vor ihm. Er hatte gefärbtes Wasser!!!

Nach dem nicht stattfindenden Frühstück machte Miguel sich auf den Weg in den Großstadtdschungel – und kam mit einer neuen heilen und vor allen Dingen funktionierenden Kaffeemaschine wieder! Ich bin gerettet!

So kam es, dass ich den  Abend, sowie den nächsten Morgen, unbeschadet überstand und Miguel nicht ohne Kaffee erleben musste.

Möge der tiefschwarze Koffeingott mir huldig sein, damit ich dies auch NIE erleben muss!!!