Apr 142016
 

Lange war er geplant, der nexte GoT-Marathon. Mein Bruderherz und ich (nein eigentlich nur er), hatten mal beschlossen Serien die wir während unsere WG-Phase zusammen gesehen haben, auch weiterhin nur gemeinsam zu sehen. So hat man immer einen Grund sich zu treffen. (Das sag wiederum ich, nicht er.) Da unsere Arbeitsstätten seit kurzem nah beieinander liegen ließ ich mich auf eine Spätschicht ein (welche ich bald bereuen sollte). Ein Kollege von Miguel fuhr uns dann mit dem Auto „nach Hause“. – Ich schaffte es auch ganz mutig gar nicht erst auf den Tacho zu gucken. Was aber auch nicht nötig war, denn es klang eh als würde sich das Fahrzeug ohne Reifen über die Straße schleifen. Lebend kamen wir dann aber an.

Nachdem die Armee meines BestBro die Verteidigungsanlagen aktiviert hatte, konnten wir uns nur unter erneuter Gefährdung unseres Lebens einen Weg in die Küche bahnen. – Wo ich es dann der Rasselbande gleich tat und ebenfalls vor Hunger anfing zu quäken. Mein Ruf wurde erhört und schon bald gab es den angekündigten Cheesburger á la Miguel. EIGENTLICH sollte ich diesen hier jetzt in den Höchsten Tönen loben (den Burger, nicht den Bruder), ABER aus Prinzip denke ich da gar nicht dran! So! Basta! – Ich denke mir also ein: me ha gustado mucho! 😉

Zum Fressen gern

Zum Fressen gern

So gestärkt waren wir fit für die Nacht. Aber natürlich nicht zum Schlafen, sondern für einen Marathon á la GoT! Die ganze letzte Staffel Games of Thrones wartete auf uns. Nebenbei gab es natürlich die obligatorischen Süßigkeiten und ein wenig Gequatsche. Von den zehn Folgen schafften wir so etwas mehr als die Hälfte. Dann konnte ich die Augen beim besten Willen nicht mehr auf und den Mund nicht mehr zu halten. Während Miguel auf dem Sofa schlief bekam ich das Bett – und nachdem ich das Licht gelöscht hatte, kuschelte sich ein Körnchen in meine Arme. <3

Am nächsten Morgen hielt ich es immerhin eine Stunde aus, meinen BestBro schlafen zu lassen. Doch irgendwann wurde ich des Lesens überdrüssig, hungrig und von den Katzen beinahe zerfleischt. Also beherzigte ich eine Aussage, die Miguel einmal getroffen hatte: „Du kannst mich wecken wann du willst, Hauptsache du bringst Kaffee mit!“ Und nach dem Frühstück gab es noch eine weitere Folge GoT, sowie eine Runde Frühsport mit der Rasselbande ehe ich den Heimweg antrat. – Ich komme wieder und zwar schon bald. Sehr bald …

Körnchen

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